Mobilität ist Lebensqualität

Deine Unabhängigkeit und Beweglichkeit sind unser Ziel!

Fahrprobe mit individuell eingerichteten Fahrschulfahrzeugen

Vor Beginn der Fahrausbildung oder der Umschreibung Deiner bereits bestehenden Fahrerlaubnis hast Du die Möglichkeit, auf unseren individuell für Dich zugeschnittenen Fahrschulfahrzeugen eine Fahrprobe zu absolvieren.

Unsere individuell einrichtbaren Fahrzeuge ermöglichen eine schnelle und konkrete Einschätzung, welche Umbaumöglichkeit die Richtige für Dich ist.

Messung der Kräfte und Vorbereitung auf Fahrproben

In Zusammenarbeit mit unserem Partner Kadomo und deren Driver Teststation, hast Du die Möglichkeit, deine Kräfte messen und dokumentieren zu lassen.  Dies wird inzwischen von vielen Kostenträgern gewünscht. Auch Reaktionstests sind dort möglich.

Wir bereiten Dich auch auf Fahrproben bei TÜV/ Dekra vor. Diese werden von den Verwaltungsbehörden gefordert. Gleichzeitig werden dort technische Auflagen und Beschränkungen festgestellt, die später in den Führerschein eingetragen werden.

Bei Einschränkungen, wie zum Beispiel Schlaganfall, Hirnblutung u.ä. hast Du die Möglichkeit, eine Fahrprobe auf einem Schaltwagen zu absolvieren. Die schriftliche Stellungnahme nach der Fahrprobe trägt zur Entscheidungsfindung des Arztes bei.

Kostenvoranschlag zur Vorlage beim Leistungsträger

Wir erstellen Dir gerne einen Kostenvoranschlag für die Fahrausbildung oder für die notwendigen Schritte bei der Umschreibung Deiner bereits bestehenden Fahrerlaubnis.

Unser Partner Kadomo erstellt Dir gerne einen Kostenvoranschlag, ein Angebot für Deinen Fahrzeugumbau.

Diese(r) werden (wird) dann bei dem für Dich zuständigen Leistungsträger eingereicht.

Die Ermittlung eines für Dich zuständigen Leistungsträgers kann mit deinem jeweiligen Rehabilitationsberater geklärt werden. Eine hilfreiche Informationsquelle stellt die zentrale Anlaufstelle der Rehabilitationsträger (www.vdr.de) dar. Mögliche Leistungsträger:

  • Bundesagentur für Arbeit
  • Berufsgenossenschaft
  • Rentenversicherung
  • Kommunalverbände
  • Kriegsopferfürsorge
  • Hauptfürsorgestelle

Für alle zu erstellenden Gutachten, das medizinische, das medizinisch-psychologische sowie das technische Eignungsgutachten, gibt es so genannte Eignungsrichtlinien, die festlegen, dass ein Gutachten:

  • in allgemein verständlicher Sprache abgefasst,
  • nachvollziehbar und
  • überprüfbar sein muss (Anlage 15 zu FeV §11 Abs. 5).

Zur Erstellung des „technischen Gutachtens“ benötigt der Sachverständige des TÜV/DEKRA ein ärztliches Gutachten. Das Gutachten muss in allen wesentlichen Punkten, insbesondere im Hinblick auf die gestellten Fragen, vollständig sein. Auch muss im Gutachten zwischen – Vorgeschichte und gegenwärtigem Befund unterschieden werden.

Das ärztliche Gutachten muss enthalten:

  • Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohnsitz
  • Bezeichnung der Behinderung oder Erkrankung (bei Querschnittlähmung Angabe der Schädigungshöhe)
  • Auswirkungen der Behinderung bzw. Erkrankung, z.B.:
  • welche Gliedmaßen sind nicht einsetzbar oder welche sind eingeschränkt einsetzbar.

bei Querschnittlähmung:

  • ist die Lähmung komplett oder inkomplett?
  • wenn komplett, sensibel oder motorisch?
  • treten in den Beinen Spasmen auf?

bei Querschnittlähmung mit traumatischer Ursache:

  • war die Lähmung verbunden mit einem Schädel-Hirn-Trauma?
  • bei Muskel-Erkrankungen werden folgende Zusatzangaben benötigt:
  • ist die Krankheit progressiv?
  • wenn ja, in welchen Zeitabständen sind ärztliche Kontrolluntersuchungen erforderlich?

Ein ärztliches Gutachten muss immer die Feststellung enthalten, ob aus medizinischer Sicht  Bedenken gegen die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen bestehen. Falls dies der Fall ist, müssen die Bedenken ausführlich erläutert werden.

Dasselbe Gutachten wird auch für die Vorlage bei der Fahrerlaubnisbehörde und der zuständigen Verwaltungsbehörde benötigt.

Nach den seit 01.01.1999 gültigen gesetzlichen Bestimmungen der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) dürfen solche ärztlichen Gutachten nur ausgestellt werden durch:

  • einen zuständigen Facharzt mit verkehrsmedizinischer Qualifikation (zurzeit werden stillschweigend auch Fachärzte ohne verkehrsmedizinische Qualifikation anerkannt, jedoch keine Hausärzte)
  • einen Arzt des Gesundheitsamts oder einen anderen Arzt der öffentlichen Verwaltung
  • einen Facharzt der Richtung Arbeitsmedizin oder Betriebsmedizin
  • einen Arzt mit der Gebietsbezeichnung “Facharzt für Rechtsmedizin“
  • einen Arzt in einer Begutachtungsstelle für Fahreignung, der die Anforderungen nach Anlage 14 erfüllt